Wie gerne spazieren wir durch den Wald. An heißen Sommertagen verschafft uns die Waldluft Abkühlung. Im Winter herrscht im Wald diese unglaubliche Ruhe. Wenn dann noch die Schneeflocken leise rieseln, hat unser Wald etwas Magisches an sich.
Kein Wunder, dass wir uns gerne darin aufhalten. So sind wir nicht die Einzigen, die den Wald als Rückzugsort nutzen. Allerlei Tiere sind in unseren Wäldern beheimatet und Aufgabe unserer Jäger ist es, ihr Wohlbefinden zu gewährleisten.
Klubmitglied Alex Ortner betreut ein Waldgebiet in Freistadt. Er erklärt uns, dass die Winterzeit im Jagdjargon auch gerne Notzeit genannt wird. Denn da gilt es unser Wild mit dem nötigen Zusatzfutter zu versorgen.
Grundsätzlich ist es nicht notwendig, die Tiere zu füttern. Das Wild fährt in der Ruhezone mit dem Eigenbedarf im Winter herunter und benötigt dadurch weniger Energie.
Diese Ruhezonen sind es aber auch, die uns Menschen so guttun und das führt dazu, dass kaum noch Ruhezonen für unser Wild zur Verfügung stehen. Was wiederum bedeutet, wir müssen einspringen und dem Wild die nötige Ruhe verschaffen und Futter zur Verfügung zu stellen.
Alex geht wöchentlich in sein Waldgebiet, um die Futterbänder zu füllen und nach dem Rechten zu sehen.
Ein Appell der Jäger*innen ergeht dabei an die Naturnutzer*innen, bei Fütterungsstationen respektvollen Abstand zu halten und diese geschaffenen Ruhezonen zu meiden, damit die Tiere keinem Stress ausgesetzt sind.
Besinnen wir uns auf die Magie des Waldes, sowohl im Winter als auch im Sommer und pflegen wir einen respektvollen Umgang zu seinen Bewohnern.